24. Januar 2021
von Ulrich Herleb
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Wir setzen uns weiter ein:

  • Für Maßnahmen gegen den Klimawandel
  • Für den Mobilitätswandel
  • Für alternative Antriebe von KFZs
  • Für weniger Autos und LKWs auf den Straßen

Corona hat uns gelehrt, dass mehr Home Office möglich ist, dass für Konferenzen nicht durch die Republik oder um die halbe Welt gereist werden muss. Ein Umdenken hat eingesetzt, der Neubau von umstrittenen Straßen ist nicht mehr zeitgemäß.

15. Januar 2019
von Ulrich Herleb
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Zusammenarbeit von 6 Bürgerinitiativen im Bayerischen Oberland

Erstmalig haben sich 6 Bürgerinitiativen im Bayerischen Oberland landkreisübergreifend zusammengetan (nämlich „Heimat 2030“, Weilheim – die „Bürgervereinigung gegen die geplante Umgehungsstraße von Holzkirchen“, Holzkirchen – die „Bürgerbewegung für die Entlastung der B472“, Waakirchen – „Hartpenning muckt auf“, Hartpenning – „Lebens- und liebenswertes Holzkirchen“, Holzkirchen – sowie „Stop-Südumgehung“, Holzkirchen), um gemeinsam auf die Themen Verkehrsbelastung und Umweltschutz im Oberland hinzuweisen.

Im November 2018 wurde ein erster Brief an das Bayerische Staatsministerium für Bauen, Wohen und Verkehr geschickt um mit Herr Staatsminister Dr. Reichhart in einen konstruktiven Dialog einzutreten. Ziel ist es Lösungsansätze im Rahmen eines ganzheitlichen Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes für das Oberland zu diskutieren. Hierbei drängt leider die Zeit, da sich durch den Bundesverkehrswegeplan aktuell mehrere Ortsumfahrungsprojekte in der Region in der entscheidenden Planungsphase befinden. Mithin besteht die Gefahr, dass hier Fakten geschaffen werden die weder umweltseitig als auch verkehrlich korrigiert werden können.

31. Juli 2016
von Michael Konder
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Offener Brief an die Minister Hendricks, Dobrindt, Gabriel und Schäuble

Am kommenden Mittwoch soll der Bundesverkehrswegeplan 2030 im Bundeskabinett verabschiedet und dann in den Bundestag eingebracht werden. Aus diesem Anlass richten wir uns in einem offenen Brief an die zuständigen Bundesminister.

„Sehr geehrte Frau Ministerin Hendricks, sehr geehrter Herr Minister Dobrindt, sehr geehrter Herr Minister Gabriel, sehr geehrter Herr Minister Schäuble, sehr geehrte Damen und Herren,

mit Sorge begleiten viele Holzkirchner Bürger die Entwicklungen rund um die angedachte Südumgehung von Holzkirchen. Sicher, es gibt Befürworter, aber auch viele kritische Bürger – 1300 Unterschriften gegen die Umfahrung wurden im Laufe der bisherigen Diskussion an Holzkirchens Bürgermeister übergeben.

Unabhängig von der emotionalen Auseinandersetzung mit der Angelegenheit, bereitet jedoch Sorge, dass die der Anmeldung im BVWP zugrunde gelegten Fakten von der Basis her falsch sind und zu einer wirtschaftlich fehlerhaften Bewertung des Projektes führen. Unbeachtet dieser Tatsache wird das Projekt in der politischen Diskussion weiter als vordringlich beschrieben, da damit ein postuliertes Erreichbarkeitsdefizit des Mittelzentrums Bad Tölz durch die strassengebundene verkehrliche Anbindung beseitigt werden soll.

Nach den im BVWP vorgegebenen Kriterien existiert dieses Erreichbarkeitsdefizit für die Strasse jedoch de facto nicht, sehr wohl aber für die Schiene. Die Lenkungswirkung auf den Individualverkehr durch eine Südumgehung, von der Schiene weg und damit verstärkt auf die Strasse, widerspricht vom Grundsatz her dem Ziel des BVWP einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Mobilität. 

Wider bestem Wissen (und auch Gewissen) werden bei einer Einstufung des Projektes in den vordringlichen Bedarf einerseits im BVWP selbstgesetzte Regeln missachtet, andererseits werden Steuergelder fehlerhaft allokiert. Nebenbei wird damit auch das im BVWP skizzierte Bewertungsverfahren unterlaufen, die Seriosität der Projekteinordnung in Frage gestellt und der grundsätzlichen Anfechtbarkeit des BVWP die Tür geöffnet.

Anbei finden Sie zwei Dokumente, die auf die fehlerhafte Bewertung des Projektes eingehen – eine Kurzfassung wesentlicher Aspekte und unsere Stellungnahme im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung am BVWP. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich damit im Zuge der hochaktuellen Abstimmung zum BVWP auseinandersetzen.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Konder
für die Bürgerinitiative „Stop Südumgehung““

Unsere Stellungnahme finden Sie hier: Stellungnahme Stop Südumgehung

10. Juli 2016
von Michael Konder
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Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan

Für den Bundesverkehrswegeplan wurde durch das Land Bayern eine verbesserte Autobahnanbindung von Bad Tölz angemeldet. Darin enthalten sind u.a. eine Holzkirchner Südumgehung, die Umfahrungen von Großhartpenning und Kurzenberg sowie der autobahnähnliche Ausbau der B318.

Die Anmeldung weißt aus unserer Sicht völlig falsche Fakten aus, die allen bisherigen Verkehrsgutachten und -konzepten widerspricht. Dadurch wird für das Projekt ein deutlich zu hohes Nutzen-/Kostenverhältnis berechnet. Wir haben daher fristgerecht gegenüber dem Bundesverkehrsministerium Stellung bezogen, um auf diese Missstände hinzuweisen. Nimmt man nämlich den Fakten der bisherigen Gutachten von Gemeinde und Straßenbauamt, ist das Gesamtprojekt wirtschaftlicher Unsinn.

Unsere Stellungnahme finden Sie hier: Stellungnahme Stop Südumgehung

In 2 Artikeln berichtet unser Mitglied Torben Keck in der Holzkirchner Stimme über die Fakten:

Fakten statt Emotionen (Teil 1)

Fakten statt Emotionen (Teil 2)

4. Mai 2016
von Michael Konder
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Wirklich kein Gesprächsbedarf, Herr von Löwis?

Die Frist für Stellungnahmen zum Bundesverkehrswegeplan ist abgelaufen. Die dirngend notwendige Debatte, Positionierung und Entscheidungsfindung unserer gewählten Vertreter im Gemeinderat ist erwartungsgemäß wieder ausgeblieben. Ein Antrag auf eine Sondersitzung wurde von unserem Bürgermeister mit dem simplen Verweis: „kein Gesprächsbedarf“ abgelehnt. Das Aussitzen, Herumlawieren, Schweigen, Taktieren und vernachlässigen der eigenen Pflichten geht also in die nächste Runde.

Aber gibt es wirklich keinen Gesprächsbedarf Herr von Löwis?

Wir haben uns erlaubt einige der aktuell offenen Fragen, unbearbeiteten Anträge und ausstehenden Bürgerinformationen rund um das Thema Verkehr zusammenzufassen und unserem Marktgemeinderat eine Sitzungsagenda vorzulegen. Es besteht nicht nur Gesprächsbedarf sondern auch konkreter Handlungsbedarf, der für mehr als eine Sitzung ausreicht.

Hier finden sie die Agenda als offenen Brief: 2016-05-03 – Agenda Loewis

Bericht in der Holzkirchner Stimme: Schweigende Mehrheit?

Bericht im Holzkirchner Merkur: Bürgerinitative kritisiert Schweigespirale